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Einsatzberichte

Zimmerbrand im Stadtgebiet

Kurz vor 08:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Schwechat und Rannersdorf am 25.07.2026 zu einem gemeldeten Zimmerbrand in das Schwechater Stadtgebiet alarmiert.

Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass sich im 1. Obergeschoss eines Wohnhauses ein Brand entwickelt hatte. Nach Rücksprache mit den anwesenden Wohnungseigentümern konnte festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch noch eine Katze in der stark verrauchten Wohnung vermisst.

Ein Atemschutztrupp des Tank 1 Schwechat begab sich daraufhin umgehend mit einem C-Hohlstrahlrohr in das betroffene Obergeschoss, um die Brandbekämpfung durchzuführen und gleichzeitig die vermisste Katze in der Wohnung zu suchen. Der Brand, welcher im Bereich der Küche ausgebrochen war, konnte durch den Atemschutztrupp rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Um die Sichtverhältnisse im Innenangriff zu verbessern und den Brandrauch schnellstmöglich aus der Wohnung zu entfernen, wurde eine hydraulische Ventilation durchgeführt.

Währenddessen stellte die Freiwillige Feuerwehr Rannersdorf einen Rettungstrupp für den im Innenangriff befindlichen Atemschutztrupp bereit und stellte die Wasserversorgung über einen in der Nähe befindlichen Hydranten mittels Zubringleitung sicher.

Im Anschluss wurden mittels Wärmebildkamera sämtliche Bereiche der Wohnung kontrolliert und weitere Glutnester lokalisiert sowie abgelöscht. Zusätzlich wurde ein Druckbelüfter eingesetzt, um die Wohnung vollständig vom verbliebenen Brandrauch zu befreien. Trotz intensiver Suche konnte die vermisste Katze leider nicht aufgefunden werden.

Während der Arbeiten im Innenangriff kontrollierte die Besatzung der Drehleiter den Dachbereich des Wohnhauses von außen mittels Wärmebildkamera auf eine mögliche Wärmeentwicklung oder weitere Glutnester. Diese Kontrolle sowie die anschließende Überprüfung des Rauchfangs verliefen ohne weitere Feststellungen.

Nach Abschluss aller Nachlöscharbeiten und der Belüftungsmaßnahmen konnten die eingesetzten Kräfte nach rund einer Stunde wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Bei dem Einsatz wurden zwei Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch das Rote Kreuz Schwechat versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.