Am 12.02.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat sowie die Freiwillige Feuerwehr Rannersdorf zu einem vermeintlichen Fahrzeugbrand eines elektrobetriebenen Fahrzeugs nach einem Verkehrsunfall ins Stadtgebiet alarmiert.
Bereits bei der ersten Lageerkundung stellte sich heraus, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug handelte. Aufgrund einer leichten Rauchentwicklung wurden das Armaturenbrett sowie der Motorraum mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnte keine Gefährdung festgestellt werden – der wahrnehmbare Rauch entstand ausschließlich durch die Auslösung der Airbags.
Die mitalarmierte Feuerwehr Rannersdorf konnte daraufhin storniert werden. Das fahrunfähige und verkehrsbehindernde Fahrzeug wurde händisch an eine von der Polizei zugewiesene Stelle verbracht und mittels angezogener Handbremse sowie aktiviertem Parkmodus gesichert abgestellt. Zusätzlich wurden die laut Rettungskarte vorgesehenen Maßnahmen bei einem E-Fahrzeug nach Airbagauslösung durchgeführt. Dabei wurde die Hochvoltanlage deaktiviert sowie die Batterie abgeklemmt.
Ausgeflossene Betriebsmittel wurden gebunden und entsprechende Sicherungsmaßnahmen gesetzt. Zudem erfolgte eine Rücksprache mit der Straßenmeisterei Niederösterreich.