Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Feuerwehren wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat am 04.08.2026 zu einem Großbrand nach Margarethen am Moos alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache war im Zubau eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen. Begünstigt durch die anhaltende Trockenheit, Temperaturen von knapp 40 °C sowie starken Wind breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit auf den Dachstuhl eines benachbarten Wohnhauses sowie auf Büsche und Bäume in den umliegenden Gärten aus. Insgesamt waren drei Wohnhäuser von dem Brand betroffen.
Die Freiwillige Feuerwehr Schwechat unterstützte die umfangreichen Löscharbeiten mit zwei Atemschutztrupps sowie der Drehleiter. Um versteckte Glutnester freizulegen, wurde die Dachhaut über die Drehleiter schrittweise geöffnet und teilweise abgetragen. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten verbliebene Glutnester anschließend lokalisiert und gezielt abgelöscht werden. Zusätzlich stellte die Mannschaft ein Strahlrohr zum Schutz des Wechselladerkrans der Freiwilligen Feuerwehr Fischamend, während dieser weitere Teile der Dachkonstruktion entfernte. Ein weiterer Atemschutztrupp führte parallel die Brandbekämpfung im Dachbereich von unten durch.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der extremen Temperaturen von knapp 40 °C sowie der schwierigen Löschwasserversorgung besonders anspruchsvoll. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und eine mehrere hundert Meter lange Zubringleitung von einem nahegelegenen Bewässerungsteich aufgebaut. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte zudem durch ein Löschfahrzeug des Flughafen Wien sowie Drohnen von Feuerwehr und Polizei.
Durch den raschen und umfassenden Löschangriff konnte ein vollständiger Übergriff auf ein drittes Wohnhaus verhindert werden. Nach mehreren Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Insgesamt standen rund 140 Feuerwehrmitglieder mit 35 Fahrzeugen im Einsatz. Vier Personen, darunter ein Feuerwehrmitglied, wurden unbestimmten Grades verletzt.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit!
Fotos: AFKDO Bruck/Leitha, FF Schwechat